Am 24. Mai 2014 trafen sich die Wehren aus dem Amtsbereich Neukloster-Warin zum Leistungsvergleich in Reinstorf. Die Wariner hatten sich nach dem 2. Platz im letzten Jahr wieder eine bessere Platzierung vorgenommen. Der Henkelpott sollte wieder zurück nach Warin gebracht werden. Schon 5 Wochen vor dem Wettkampf begann das erste Training in der Königsdisziplien Löschangriff Nass. Auch die Stationen wie Knoten, Saugelängen kuppeln, B-Schläuche ausrollen, und das Aufrollen und Zielrollen von C-Schläuchen wurde geübt. Allerdings konnte nie in der gleichen Besetzung trainiert werden, denn durch Arbeit, Familie und Krankheiten blieben einige Kameraden abseits vom Training.

Beschreibung des Bildes

Nachdem die Wariner mit dem HLF 20/16 und dem KdoW angereist waren, stellte sich schnell heraus, dass sie gleich im ersten Lauf gegen die Titelverteidiger aus Neukloster im Löschangriff antraten. Nach der Eröffnung durch Reiner Müller (FF Krassow) und den letzten Vorbereitungen zeigte sich dann, dass zu wenig trainiert wurde: Es kam zu Problemen beim Kuppeln der Saugleitung. Die Uhr blieb erst bei 33,93 Sekunden stehen. Auf der Bahn von Neukloster kam das Wasser viel früher, allerdings sorgte ein nicht gekuppelter C-Schlauch für Probleme, was die Uhr erst bei 37 Sekunden zum anhielt.
Im zweiten Lauf sollte es besser werden. Neukloster hatte zu dem Zeitpunkt schon eine 29,51 vorgelegt. Aber auch hier kam es wieder zu Problemen beim Herstellen der Saugverbindung. Trotzdem konnte die Zeit um 2 Sekunden verbessert werden und stand somit auf 31,51 Sekunden. Warin war nach dem Löschangriff auf Platz 3, denn Krassow hatte sich mit 31,48 Sekunden noch auf den 2. Platz geschoben.

Die zweite Disziplin wurden nach dem Mittag durchgeführt. Dabei mussten 4 B-Schläuche ausgerollte und verkuppelt werden. Für jede Schlauchdrehung gab es 10 Strafsekunden. Anschließend mussten 5 Knoten gebunden werden: Kreuzknoten, Zimmermannsschlag, Schotenstich, Mastwurf und der Feuerwehrsicherheitsknoten. Darauf folgte das Kuppeln von Saugelängen, welche im Anschluss durch ein Hindernis getragen werden musste. Zum Schluss mussten die 6 Feuerwehrangehörigen jeweils einen C-Schlauch aufrollen und diesen durch ein Ziel ausrollen.

Die FF Neuklosten begann und legte eine Zeit von 246 Sekunden vor. Die Wariner erkannten, dass die Fehlerpunkte sehr stark ins Gewicht fallen und bemühten sich bei ihren Lauf darauf, keine Fehler zu machen. Nur zwei C-Schläuche trafen nicht durchs Ziel, aber der Sicherheitslauf kostete Zeit. Somit konnte mit 267 Sekunden nur der 5. Platz erreicht werden. Im allerletzten Lauf hatte Krassow II nochmal alles gegeben und sich mit 222 Sekunden auf den 1. Platz geschoben. Die Kameraden aus Neukloster mussten somit den Wanderpokal an die FF Krassow abgeben.

Das die Zeiten von beiden Disziplinen zusammen gezählt wurden, wertet die Leistungen des Löschangriffs total ab. Hier hätte eine Punktewertung, wie beim Feuerwehrsport oder Zehnkampf zu gerechteren Platzierungen verholfen. Diese Regelung gilt es zu überdenken.

Die Wariner hatten sich definitiv mehr von diesem Wettkampf erhofft. Im nächsten Jahr sollen die gleichen Disziplinen durchgeführt werden, wie in diesem Jahr. Ein besseres Training kann somit geplant werden.

Leider waren die Feuerwehr Glasin und Jesendorf dieses Jahr nicht vertreten. Alle anderen Wehren erhielten folgende Ergebnisse:

Männer

1. Krassow II 35,14 222 257,14
2. Neukloster 29,51 246 275,51
3. Krassow 31,48 246 277,48
4. Zurow 32,44 248 280,44
5. Warin 31,51 267 298,51
6. Züsow 33,3 296 329,3
7. Passee 41,86 354 395,86

Frauen

1. Lübberstorf 40,71 330 370,71
2. Neukloster 43,26 354 397,26

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