2013 – Ein Dienstjahr zwischen Tragik und Skurrilem

Am vergangenen Freitag hielten die Wariner Floriansjünger um Wehrführer Timo Untrieser Rückschau auf das vergangene Dienstjahr 2013.

So begann der Abend für alle Anwesenden, darunter Gäste der Feuerwehr Neukloster und Jesendorf, der Bürgermeister der Stadt Warin, sowie die Ehrenabteilung der FF Warin, mit einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Landesbrandmeister Heino Kalkschies. Dieser war ein wesentlicher Teil der Wariner Wehr, stand hier nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern immer, wenn er gebraucht wurde. „Dieser schwere Verlust traf uns alle mit einer riesen Wucht und reißt ein großes Loch in unsere Wehr“, so Untrieser.

Anders als gewohnt, hielt dann nicht der Wehrführer Rückschau auf das vergangene Jahr, sondern überließ diesen Part seinem Stellvertreter Stephan Buchs.

Die Feuerwehr Warin bestand im Jahr 2013 aus 60 Kameradinnen und Kameraden. So entfielen 40 davon auf die Einsatzabteilung, 2 Kameraden in die Reserveabteilung, 7 Kameraden in die Ehrenabteilung und 11 Kindern und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr.

Allein 2013 absolvierten die Kameraden um Wehrführer Timo Untrieser 19 Dienst- und Ausbildungsabende. Dies entspricht knapp 972 Stunden, die nur für die Ausbildung aufgebracht wurden. Hinzu kommen dann noch einmal die 36 Einsätze, die zu bewältigen waren. Neben den regulären Einsätzen, wie beispielsweise die Suche nach vermissten Anglern auf dem Steeder See, die leider nur noch tot geborgen werden konnten, gab es auch kuriose Einsätze für die Wariner. So musste beispielsweise ein Wahlplakat, welches mit rechtsradikalen Parolen beschmiert war, entfernt und sicher gestellt werden. „Aber ist die Feuerwehr schon Mädchen für alles? Dann braucht man sich teilweise nicht wundern wenn die Leute weg bleiben würden.“, führte Buchs aus.

Das Highlight im vergangen Jahr war zweifelsfrei die Indienststellung des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 3000, auch wenn diese sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist. Auch sollte der Amtsausscheid wieder ein kleiner Höhepunkt werden – mit viel Pech aber konnten der Wanderpokal nicht verteidigt werden. Die Wariner errungen hier leider nur den 2. Platz.

Mit einem besonderen Dank an die Stadtvertretung der Stadt Warin, den Bürgermeister, dem Ordnungsamt, alle Sponsoren und Unterstützer der Freiwilligen Feuerwehr Warin sowie den Ehefrauen, Ehemännern, Freundinnen und Freunden der Kameradinnen und Kameraden, schloss der stellvertretende Wehrführer seine Ausführungen.

Direkt nach dem Bericht der Einsatzabteilung zog dann Jugendwart Jens Richter Bilanz. So nahm die Jugendfeuerwehr im vergangen Jahr erstmals mit 2 Teams am Amtsausscheid teil. Sie holten hier einen super 2. und 5. Platz. Ein weiterer Höhepunkt war das Manöver Schneeflocke in Lübbersdorf. Hier werden offiziell keine Punkte vergeben, am Ende aber hätten die Kinder und Jugendlichen hier auch einen 2. Platz erreicht. Zum Ende der Sommersaison ging es für die Wariner wieder in den Hansa-Park, worauf sich die Truppe besonders freute und den Tag sichtlich genoss. Ein besondere Dank ging auch hier an den Bürgermeister, sowie alle unterstützenden Kameradinnen und Kameraden.

Allerdings schloss Richter seine Ausführungen mit einem kleinen Paukenschlag. Er legte sein Amt als Jugendwart zum 31.03.2014 nieder

Da bei den Warinern im nächsten Jahr sowieso Vorstandswahlen anstehen, hat die Wehrführung hier beschlossen dieses Amt bis dahin kommissarisch zu besetzten. Die Kameradin Bianca Waack erklärte sich bereits im Vorfeld bereit, dieses Amt zu übernehmen und wird nun bis zur Wahl im nächsten Jahr als Jugendwartin agieren.

Nach den Grußworten der Gäste, standen noch einige Beförderungen und Auszeichnungen auf dem Programm. Bevor die Jahreshauptversammlung 2014 in gemütlicher Runde bei Speis und Trank ausklang fand.

Befördert wurden

Ehrenabteilung

Vom Löschmeister zum Oberlöschmeister

Günther Labitzke

Vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister

Horst Henning
Horst Dieter Klockzim

Einsatzabteilung

Vom Löschmeister zum Oberlöschmeister:

Andreas Untrieser

Vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister

Hannes Limbach

Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann

Wenzel Hartmann
Martin Krause

Von der Feuerwehrfrau zur Oberfeuerwehrfrau

Bianca Waack
Anne Aselmeyer
Anneke Farken

Von der Feuerwehrfrauanwärterin zur Feuerwehrfrau

Anja Untrieser

Ausgezeichnet für 30 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr wurden

Löschmeister Frank Wehr
Löschmeister Ronald Duwe

One thought on “2013 – Ein Dienstjahr zwischen Tragik und Skurrilem

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.