An diesem Freitag fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuewehr Warin statt.
Neben fast allen aktiven Kameradinnen und Kameraden konnte Wehrführer Timo Untrieser den Bürgermeister Herr Michael Ankermann, den Landesbrandmeister Heino Kalkschies, den Amtswehrführer des Amtes Neukloster-Warin Thomas Fischer sowie Kameraden der Ehrenabteilung, der Feuerwehr Jesendorf und der Feuerwehr Neukloster als Gäste begrüßen.

Nachdem die anwesenden Kameraden die Tagesordnung bestätigten, konnte der spannende Teil der JHV beginnen. Und so begann der Wehrführer mit seinem Rechenschaftsbericht.

Im Jahr 2012 hatte die Freiwillige Feuerwehr Warin 69 Kameradinnen und Kameraden, dies entspricht 42 aktiven Mitglieder – mit einem Altersdurchschnitt von 37,5 Jahren – , 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie 9 Mitgliedern in der Ehrenabteilung. Leider schieden im vergangen Jahr 2 Mitglieder aus verschieden Gründen aus, sodass die FF Warin derzeit noch aus 40 aktiven Kameradinnen und Kameraden besteht.

Wehrführer stellt Rechenschaftsbericht 2012 vor

Allein 27 Mal mussten die Wariner Floriansjünger im vergangenen Jahr zu Einsätzen ausrücken. Im Vergleich zum Jahr 2011 stieg die Anzahl der Brandeinsätze von 8 auf 11, im Gegensatz dazu sank allerdings die Zahl der Hilfeleistungen von 22 auf 15. Zudem gab es eine fehlerhafte Alarmierung in der abgelaufenen Revisionsperiode. Insgesamt sank die Zahl der Einsätze im Vergleich zu 2011 von 35 auf 27. Dies liegt vor allem daran, dass die Anzahl der Tragehilfen deutlich abgenommen hat. Insgesamt brachten die Wariner Kameradinnen und Kameraden 580 Stunden für die Einsatzabarbeitung auf. Hinzu kommen hierbei noch die 1150 Stunden für Dienstveranstaltungen, Ausbildungen, Katastrophenschutzübungen und freiwilligen Arbeitsdiensten, wie beispielsweise der Arbeitseinsatz an der alten Postgarage oder am Haus der Zukunft.

Positiv hervorgehoben hat der Wehrführer die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Amt, hierbei insbesondere die seit Jahren stets positive Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Jesendorf, aber auch die stetig besser werdende Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr aus Neukloster. Weiterhin mahnte Untrieser aber auch, „dass man hier nicht stehen bleiben dürfe und diese Zusammenarbeit weiter kontinuierlich ausbauen müsse, denn im Endeffekt sitzen wir alle im selben Boot und müssen sehen wie wir genügen Einsatzkräfte im Alarmfall zusammen bekommen. Also warum sollen nicht mehrere Feuerwehren alarmiert werden, um so eine schlagfertige Truppe zusammenzustellen, denn schließlich geht es hier oft um Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt“. In Warin sei die Tageseinsatzbereitschaft noch nicht gefährdet, führte der Wehrführer weiter aus, im Schnitt fahren wir in der Tageszeit zwischen 06:00-18:00 Uhr mit 11 Kameradinnen und Kameraden und von 18:00-06:00 Uhr mit 15 Floriansjüngern zum Einsatz. Hierbei ziehen Tragehilfen den Schnitt deutlich nach unten.

Im vergangenem Revisionsjahr konnte endlich auch das neue Fahrzeug, das TLF 3000, seinen Platz in der Fahrzeugflotte der Wariner Wehr einnehmen. Offiziell vorgestellt und seiner Bestimmung übergeben wird das TLF 3000 am 25.05.2013 im Rahmen eines großen Feuerwehrtags am Gerätehaus. Nähre Informationen dazu folgen in Kürze.
Nach den grüßenden und lobenden Worten der anwesenden Gäste wurden, schon traditionell, die Ehrungen und Beförderungen durch den Wehrführer Timo Untrieser, seinen Stellvertreter Stephan Buchs, sowie den Bürgermeister Michael Ankermann vorgenommen.

So wurde der Kamerad David Wehr für 10 Jahre treue Pflichterfüllung ausgezeichnet, weiterhin wurde der Kamerad Torsten Ries vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert. Die wichtigste Auszeichnung bzw. Ehrung an diesem Tag galt allerdings anderen. Und so erhielten alle Frauen der Wariner Wehr einen kleinen Blumenstrauß, denn „schließlich sei der heutige internationale Frauentag ihr Tag“, so Untrieser.

Beschreibung des Bildes

Die abschließenden Worte an diesem Tag fand der Amtswehrführer, der den Kameradinnen und Kameraden nochmals für ihre Einsatzbereitschaft dankte. Weiterhin versprach er, dass man die Zusammenarbeit der Wehren im Amt weiter ausbauen werde. Er wünschte allen Kameradinnen und Kameraden einen schönen Abend und weiterhin wünsche er sich, dass alle immer gesund und munter von Einsätzen und Übungen nach Hause kommen.

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