Jahreshauptversammlung 2011

Neues Tanklöschfahrzeug hoffentlich bis Weihnachten

Als so ziemlich letzte Feuerwehr im Altkreis Sternberg zog dann auch die Freiwillige Feuerwehr Warin am vergangenen Freitag Bilanz für das Dienstjahr 2010.
Unter den Anwesenden Gästen waren neben den Wariner Kameradinnen und Kameraden, der Bürgermeister der Stadt Warin Herr Michael Ankermann, der Landesbrandmeister Herr Heino Kalkschies , der Amtswehrführer des Amtes Warin-Neukloster Herr Rainer Müller sowie zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Jesendorf, aber auch die Ehrenabteilung und eine kleine Gruppe der Jugendfeuerwehr Warin waren an diesem Abend dabei.

Nachdem die Tagesordnung dann durch die Kameradinnen und Kameraden bestätigt wurde, konnte es dann mit dem spannenden Teil des Abends, dem Bericht des Wehrführers, losgehen.

Der Wehrführer bei seinem Berich

„Im Dienstjahr 2011 hatte die Wariner Wehr aus Kameradinnen und Kameraden, davon 41 Aktive, 9 in der Ehrenabteilung und 16 Kindern und Jugendlichen in der Jugendwehr“, so Wehrführer Timo Untrieser.

Im Berichtsjahr haben die Wariner 351,6 Einsatzstunden abgearbeitet, dies entspricht 33 Einsätzen wovon 10 Einsätze auf Brände und 22 Einsätze auf Hilfeleistungen entfallen weiterhin gab es einen Fehlalarm. Erfreulich hierbei ist laut Wehrführer Timo Untrieser die Tatsache, dass man im Durchschnitt zu jedem Einsatz mit 13 Kameradinnen und Kameraden ausrückte, „noch haben wir keine Probleme eine Gruppe voll zu kriegen auch am Tage nicht und das sollte auch so bleiben“ so Untrieser weiter.

Zu den zahlreichen Einsatzstunden kommen auch noch 342 Ausbildungsstunden, die die Kameradinnen und Kameraden in der Wehr geleistet haben. Aber beim Thema Aus- und Weiterbildung der Kameradinnen und Kameraden wurde Kritik laut, so sollte die Truppmannausbildung auf Amtsebenen etwas flexible gestaltet werden, sodass man hier mehr auf die Belange der Wehren eingehen sollte, „es kann ja nicht sein, dass Kameraden 2 Jahre auf Truppmannlehrgänge warten müssen“ so der Wehrführer.
Das allergrößte Problem stellt allerdings die Ausbildung der Führungskräfte dar, man benötigt dringend Gruppenführer und Zugführer in der Wariner Wehr. Leider ist es so, gut wie unmöglich einen Lehrgangsplatz an der Landesfeuerwehrschule Malchow zu bekommen. Leider hat sich hierbei immer noch keine Besserung eingestellt, denn das Problem Landesfeuerwehrschule Malchow ist seit Längerem ein bekanntes Problem nicht nur für die Wariner.

Aber neben diesen zahlreichen Aus- und Übungsstunden sollte nicht vergessen werden, dass es noch so was wie eine kleine „Elite“ in der Wariner Wehr gibt, die Ausscheidtruppe nämlich. So begann die Truppe bereits Mitte März 2010 mit den Vorbereitungen auf die Ausscheidsaison. Insgesamt opferten sie knapp 1000 Stunden für ihre Sache. Allerdings sollte sich im Laufe der Saison zeigen, dass sich ihre Arbeit lohnen sollte. So nahmen die Jungs am MV-Cup im Löschangriff nass teil, hier wurden sie am Ende die 8 beste Feuerwehr im Löschangriff nass in Mecklenburg Vorpommern, auch beim Kreisausscheid NWM nahmen sie -leider nicht so erfolgreich wie gehofft -teil, hier holten sie mit einer Zeit 25,04sek, nur eine Hundertstel hinter Platz 3, den 4 Platz.
Beim Kreisausscheid entstand dann auch die Idee, beim Amtsausscheid der eine Woche später in Schmakentin stand fand, mit einer zweiten Truppe anzutreten. Gesagt getan, so wurde Warin I bekanntlich Amtsmeister und die Truppe von Warin II wurde am Ende 4. Auch am Inselpokal auf Poel nahmen die Wariner wieder einmal teil, so holte sie hier von 118 Mannschaften, aus dem gesamten Bundesgebiet, den 63.Platz. Abschluss für die Wariner war dann der Löschangriff unter Flutlicht in Lübow, hier schafften sie es erneut auf das Podest und wurden Zweiter, hinter den wieder einmal unbesiegbaren Jungs und Mädels der Feuerwehr Hohen Viecheln. So hat sich die Wariner Ausscheidtruppe auch für 2011 so einiges vorgenommen.

Weiterhin hat sich 2010 so einiges getan rund um und im Gerätehaus der Wariner, so konnte endlich die Einfahrt zum Gerätehaus asphaltiert werden, auch eine Granitmauer wurde errichtet. Weiterhin wurde der Schulungsraum, sowie die Flure gestrichen auch die Jugendfeuerwehr erhielt einen neuen Bereich, weiterhin konnten neue durch einen Sponsor beschaffte Jalousien angebracht werden, hierfür noch mal ein herzliches Dankeschön-.
Aber wo Licht ist da ist auch Schatten, so klappte es 2010 nicht mit der Beschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges, aber „wir sind in der heißen Phase, sodass hoffentlich Weihnachten 2011 ein neues Fahrzeug in unseren Reihen stehen wird“ so Untrieser. Mit diesen aussichtsreichen Worten schloss der Wehrführer seinen Jahresabschlussbericht.

Auch die Wariner Jugendfeuerwehr ließ ihr Jahr 2010 noch einmal kurz Revue passieren, so besteht die Jugendfeuerwehr Warin aus 16 Mitgliedern -derzeit 14 Jungen und leider nur 2 Mädchen- weitere Mitglieder vor allem auch Mädels sind gerne vollkommen. Die Jugendwehr trifft sich regelmäßig jeden 2 Mittwoch um 16:30Uhr im Gerätehaus am Kirchtor. Hier üben und trainieren sie dann das ABC des Feuerwehrmanns bzw. der Feuerwehrfrau. Weiterhin führen sie regelmäßig Übungen und Ausflüge durch, so natürlich auch 2010, hier hatte man vor allem Spaß bei einer Übung auf dem Eis, einer Übung mit dem Motorboot aber auch bei der Löschübung waren alle Kinder und Jugendlichen gefordert.

Jährlicher Höhepunkt war der Amtsausscheid mit Zeltlager in Neukloster, hier belegten die Wariner sensationell den 3 Platz und man qualifizierte sich somit für den Kreisausscheid 2011 ein riesen Erfolg für die Wariner, weitere Höhepunkte waren die Fahrt zu Feuerwehr nach Jesendorf, die Weihnachtsfeier mit anschließender Übernachtung im Gerätehaus, am aufregendsten war wohl aber die Fahrt in den Hansa Park, meinte Jugendwart Jens Richter.

Ehrung durch den Jugendwart

Bevor der Jugendwart seinen Bericht schloss, wurden 3 Kameraden der Jugendfeuerwehr mit der Jugendflamme ausgezeichnet und offiziell in die Jugendfeuerwehr aufgenommen, weiterhin bedankte Jens Richter sich bei der Kameradin Bianca Waack, den Kameraden Marco Trede, Timo Untrieser , Günther Rauhuht und Manfred Grünberg mit einem Präsentkorb, da diese stets der Jugendfeuerwehr mit Rat und Tat zu Seite standen.

Beförderungen und Ehrungen

Nach dem dann alle Grußworte und Wünsche gesprochen waren, konnten man zu den Beförderungen und Ehrungen an diesem Abend kommen.

So nahm der Bürgermeister der Stadt Warin Herr Michael Ankermann folgenden Beförderungen und Ehrungen vor.

Beförderungen

Feuerwehrfrauanwärterin Anne Aselmeyer wurde zu Feuerwehrfrau befördert.
Feuerwehrmannanwärter Ronny Duwe wurde zum Feuerwehrmann befördert.
Oberfeuerwehrmann Georg Limbach wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Ehrungen / Auszeichnungen

Hauptfeuerwehrmann Matthias Geißler, sowie Hauptfeuerwehrmann Dirk Krogmann erhielten die Auszeichnung für 10 Jahre Treue Pflichterfüllung in der Feuerwehr.

Hauptlöschmeisterin Anett Bohnsack, sowie Oberbrandmeister Timo Untrieser erhielten die Auszeichnung für 20 Jahre Treue Pflichterfüllung in der Feuerwehr.

Auszeichnung für 20 Jahre Treue Dienste

Abschließend erhielten Oberlöschmeister Torsten von Falken und Hauptlöschmeister Olaf Bohnsack die Auszeichnung für 30 Jahre Treue Pflichterfüllung in der Feuerwehr.

Jugend

Die Geehrten des Abends

Abschließend für den Abend wünschte sich Wehrführer Timo Untrieser weiterhin diese hohe Beteiligung an Einsatz-, Ausbildungs- und Übungsstunden wie im Jahr 2010, aber man dürfe sich auf keinen Fall auf seinen Lorbeeren ausruhen und müsse weiterhin stets nach dem besten bemüht sein, so auch für 2011.

So endete dieser Abend, nach bestens schmeckendem Kesselgulasch, für alle Anwesenden in heftigen Diskussionen und Erinnerungen aus der Vergangenheit, aber auch in Visionen für die Zukunft.

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2 thoughts on “Feuerwehr Warin hielt Rückschau auf 2010

  1. Ab wann bekommt man denn die Galauniformen? Sehen alle so festlich aus, da wirken die Jungs im Blaumann ja wie Hausmeistergehilfen 😉

    Meinen Glückwunsch an alle Beförderten und Geehrten.

  2. Achso, mit Blaumann meinst du die Jugend. Jetzt ist klar.

    Die Ausgehuniform bekommt man erst mit 16 Jahren, also wenn man zur "richtigen" Feuerwehr übergetreten ist.

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