An diesem Samstagmorgen herrschte reges Treiben in Schmakentin.
Im Rahmen des 50. Jährigen Jubiläum der Feuerwehr Krassow fand hier der Amtsausscheid des Amtes Neukloster-Warin statt. Begonnen hatte dieser sommerliche Tag mit einem Fahrzeugkorso aller Feuerwehren des Amtsbereiches durch den Ort, bevor es dann darum ging zu ermitteln welche Wehr die schnellste, in der Königsdisziplin dem Löschangriff Nass, im Amt ist.

Angetreten waren insgesamt 14 Mannschaften,von denen 2 reine Frauenmannschaften und eine Mischmannschaften mit Kameraden aus den verschiedenen Wehren des Amtes waren.
Klarer Titelfavorit waren die Kameraden aus Warin, so zeigten sie auch bereits in ihrem ersten Lauf warum. Nachdem dann doch alles ziemlich reibungslos bei den Wariner lief, auch auf der doch nicht allzuguten Wettkampfbahn, blieb die Uhr für sie bei 20,40Sekunden stehen. Endlich sollte sich das monatelange Training sowie die vielen Wettkämpfe bezahlt machen.

Warin I trifft die Dosen sofort

Direkt nach den Wariner gingen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Jesendorf an den Start, leider hatten sie wieder einige kleine Fehler, machten aber deutlich wo ihr Weg hingehen sollte 28,75 Sekunden im ersten Lauf.

Erst letzte Woche im Zuge des Kreisausscheides entschieden sich die Wariner eine „Zweite“ Mannschaft aufzumachen, jetzt war es soweit Wettkampfpremiere für die „Zweite“.
Ein wenig Nervosität war dann bei Warin II doch zu spüren, so klappte nicht alles einwandfrei. Am Ende wurde es aber eine Zeit von 25,37Sekunden, und dies hatte so keiner erwartet.

Zur Halbzeit des Wettkampfes lag Warin I mit 20,40 Sekunden klar vorn, gefolgt von Krassow I mit 23,48 Sekunden und Warin II mit 25,37Sekunden.
Auch in ihrem zweiten Lauf gaben die Jungs von Warin I dann noch mal alles, zwar rutschten die Kameraden dann am nicht mehr ganz so trockenen Podest weg, konnte aber ihre Zeit um 0,16 auf 20,24 Sekunden verbessern.

Was nun folgte waren gespannte Blicke von Warin II, was macht Jesendorf?
Auch die Jesendorfer Kameradinnen und Kameraden rutschten und mussten sogar einen Sturz verkraften, ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und zeigten einen sehr guten zweiten Lauf und verbesserten sich auf 25,30 Sekunden.
Mit dieser Zeit verdrängte man Warin II auf den Vierten Platz, aber Warin II hatte ja noch einen Lauf.

So gaben die Jungs jetzt alles, das Saugelängenkuppeln klappte wunderbar, Wasser lief aber dann der Fehler. So hatte der rechte C-Läufer Stefan Buchs sein Strahlrohr nicht richtig angekuppelt und man kam leider nicht dazu den Lauf zu beenden. So war den Kameraden von Warin II dann doch die Enttäuschung anzusehen, verfluchter undankbarer 4.Platz.

Bevor es dann zur Siegerehrung ging, hatte sich die Amtswehrführung noch einige Feuerwehrtechnische Stationen einfallen lassen, so mussten beispielsweise Geräte und Dienstgrade richtig erkannt werden. Aber auch das Kuppeln von Saugelängen und der Aufbau einer „langen“ Wegestrecken mussten nach Feuerwehrvorschrift – auf Zeit – durchgeführt werden. Da die Wariner Feuerwehr aber neben dem normalen Dienst und ihren Einsätzen nicht auch noch Zeit hat, sich für diese Art des Ausscheids fit zu machen und es nicht in die Wertung einfloss, ließ man diese Stationen so nebenbei laufen und nahm es wie es kam.

Sieger des Löschangriffs Nass wurden die Kameraden aus Warin mit 20,24 Sekunden, vor Krassow mit 23,48Sekunden und der Feuerwehr Jesendorf mit 25,30 Sekunden.

Der Amtsmeister 2010 holt sich die Glückwünsche ab

Bei den Frauen gewann die Gastgebende Mannschaft der Feuerwehr Krassow mit 34,21 Sekunden vor den Frauen aus Lübberstorf mit 36,94 Sekunden. So kann sich auch die Feuerwehr Krassow Amtsmeister 2010 nennen und rundete mit dem Sieg ihrer Frauen ihr 50. Jubiläum ab.

Die nächsten Ziele für die Feuerwehr Warin liegen nun wieder beim MV-Cup 2010, den bereits nächsten Samstag geht es für das Team wieder um Punkte beim 3. Wertungslauf in Groß Plasten.
Langfristig hofft man ja immer noch irgendwann auch mit einer Frauenmannschaft an den Start gehen zu können und so dem Ziel Doppelamtsmeister 2012 etwas näher zu kommen, also Mädels Ran an den „Brand“herd
Am Ende des Tages feierten dann auch beide Wariner Wettkampfmannschaft den Sieg der Ersten. Auch wenn die Siegesfeier durch einen spätabendlichen Alarm ein Ende fand.

Beide Wariner Teams hatten am Ende gut lachen

One thought on “Wariner nicht zu schlagen

  1. Eigentlich schade, dass ich nicht gleich die Dose getroffen habe, sonst hätten wir eine Zeit unter 20 Sekunden gehabt.

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