Am vergangen Freitag führte die Freiwillige Feuerwehr Warin ihren Jahresrückblick für 2009 durch, so waren neben den Kameradinnen und Kameraden auch die Jugendfeuerwehr mit einer kleinen Delegation, die Ehrenabteilung, der Amtswehrführer Hans Uwe Börner des Amtes Neukloster-Warin, eine kleinen Abordnung der Feuerwehr Jesendorf sowie der Bürgermeister der Stadt Warin Michael Ankermann anwesend.

Gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung machte Wehrführer Timo Untrieser deutlich, dass diese JHV etwas anders als sonst ablaufen werde.

In seinem Jahresbericht der etwas kürzer als sonst ausfiel, was allerdings so gewollt war, verzichtete er bewusst auf „trockenen Zahlen“. Er sprach von seinen Gedanken und Gefühlen die Ihm so in den Sinn kommen wenn er sich bewusst mache, dass die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr zu 15 Brandeinsätzen und 27 Hilfeleistungen gerufen wurden.

So erwähnte er den allgemein sehr guten Ausbildungsstand der Wariner Wehr, allerdings sollte man nicht vergessen, dass es leider immer noch ein Problem bei der Ausbildung von Führungskräften gäbe, „… denn eine Gruppe sei nur so gut, wie sie geführt wird.“
In Anlehnung an die geplante Anschaffung eines neuen TLF 20/40 sagte er weiter man dürfe nie vergessen, dass man „…ja nicht mit der Technik von gestern gegen die Probleme von morgen kämpfen kann.“

Zum Abschluss seines Resümee gingen dann noch Worte des Dankes an den Bürgermeister, die Stadtvertretung der Stadt Warin, ein Dank aber auch an die Verwaltung des Amtes für die sehr gute Zusammenarbeit.

Auch der Jugendwart Christian Fust fasste seinen Jahresrückblick für 2009 kurz und bündig, so ist besonders erfreulich, dass sich die Mitgliederzahl auf 23 gesteigert hat und zum Jahresende bei 18 stabilisierte. Man führte die Kinderfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Halbtagsschule in Warin ein, weiterhin war man im vergangen Jahr natürlich auch wieder beim Jugendzeltlager in Neukloster vertreten. Ausserdem wurden zwei allgemeinnützige Arbeitseinsätze im „Haus der Zukunft“ absolviert und der Kinobesuch mit anschließender lustiger Übernachtung im Gerätehaus war ein angemessener Jahresabschluss.

Nach den offiziellen Reden übernahm dann der Bürgermeister das Wort, auch er bedankte sich nochmals bei den Kameradinnen und Kameraden, meinte aber auch dass man diese Einsatzbereitschaft nicht oft genug hervorheben könne.

Weiterhin sprach er von der sozialen und kulturellen Bedeutung der Feuerwehr für die Stadt, so erinnerte er nur kurz an den Tanz in den Mai oder die Absicherung des Langstreckenschwimmen aber auch an die Teilnahme am letztjährigen Weihnachtsmarkt.

Beförderungen und Ehrungen

Nach den ganzen Worten der Dankbarkeit sollte nun aber auch Taten folgen, es wurden einige Kameradinnen und Kameraden durch den Bürgermeister, den Amtswehrführer und der Wehrführung befördert bzw. ausgezeichnet.

Befördert wurde Anneke Farken zur Feuerwehrfrau, Wenzel Hartman und Tobias Hensler zum Oberfeuerwehrmann, Christian Mudrak zum Hauptfeuerwehrmann. Auch der Stellvertretende Wehrführer Stephan Buchs wurde auf Grund seiner Funktion zum Brandmeister befördert.
Der Kamerad Georg Limbach fehlte an diesem Abend entschuldigt (Auslandsurlaub) und daher wird seine Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann auf einer der nächsten Stadtvertretersitzung durch den Bürgermeister nachgeholt. Vier Jugendliche absolvierten beim Manöver Schneeflocke ihre erste „Jugendflamme“. Somit bekamen Oliver Stäge, Jonas Guske, Erik Seiler und Leon Witt diese vom Bürgermeister überreicht.

Weiterhin wurden die Kameraden Peter Winter, Torsten Ries, Mathias Geißler, René Duwe -die letzten beiden fehlten leider arbeitsbedingt- mit der Brandschutz Ehrenspange des Innenministers des Landes Mecklenburg-Vorpommern für 10 Jahre treue Pflichterfüllung in der Feuerwehr ausgezeichnet.
Im Rahmen einer kurzen Rede des Teamleiter der Wettkampftruppe wurden aber auch noch die Kameraden Andreas Untrieser, René Duwe, Ronald Duwe und Peter Winter mit einem kleinen Präsent geehrt bzw. die Ausscheidtruppe sprach so ihre Dankbarkeit aus.

Die Geehrten und Beförderten an diesem Abend

Dann ging es Schlag auf Schlag, der Jugendwart Christian Fust legte sein Amt nieder, er begründete seinen Entschluss damit, dass es Ihm aus Arbeitstechnischen sowie Zeitgründen nicht mehr möglich sei die Jugendfeuerwehr zu betreuen und bat alle seine Entscheidung zu akzeptieren.

Nun blieb nur eine Variante, man musste einen neuen Jugendwart wählen. Der Vorschlag des Wehrführers, dass Kamerad Jens Richter dieses Amt dann übernehmen solle,wurde dann auch in einer offenen Wahl einstimmig angenommen! So ist Oberlöschmeister Jens Richter seit vergangenem Freitag neuer Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Warin.

Der neue Jugendwart mit einigen seiner "neuen" Kameraden der JF

Nachdem dann alle Beteiligten noch für ein Gruppenfoto zusammen standen, endete der Abend in geselliger Runde bei Speis und Trank und einigem an neuem Gesprächsstoff.

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